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Der April macht, was er will?

In diesen Tagen zaubert er ein Lächeln auf das Gesicht vieler Menschen, sprich: es gibt reichlich schöne Sonnentage. Und das zu Ostern, was will man mehr? Vielleicht kommt ja zu Ostern ein Hasilein und bringt Ihnen ein neues Gerät? Wenn das alte noch einwandfrei funktioniert (und sie ggf. keinen Platz haben, um das alte Gerät für “schlechte” Zeiten aufzubewahren), denken Sie doch bitte einmal darüber nach, das Gerät zu verschenken (oder zu tauschen). Damit tun Sie ein gutes Werk, weil sich jemand anders darüber freut. Jemand, der u.U. wenig Geld zum Lebensunterhalt hat und sich so eine Neuanschaffung sparen kann. Und unsere Umwelt freut sich, weil wertvolle Ressourcen geschont werden, für eine Neuproduktion keine Energie aufgebracht werden muss und letztlich das alte Gerät nicht doch irgendwann auf den Müll wandert, obwohl es prima funktioniert. Okay, die Industrie findet das nicht so toll, schließlich leben wir bis dato vom “immer”währenden Konsum. Aber nur immer weiter neue Sachen produzieren, das funktioniert irgendwann auch nicht mehr. Dann kann man ja im Kleinen schon mal anfangen, umzudenken und anders zu handeln. Bevor wir ohnehin dazu gezwungen sind. Denn schon Konrad Adenauer hat gemeint: “Man darf niemals ‘zu spät’ sagen. Auch in der Politik ist es niemals zu spät. Es ist immer Zeit für einen neuen Anfang”. Man kann es Bewahrung der Schöpfung nennen. Oder einfach nur gesunden Menschenverstand. Suchen Sie es sich aus, aber fragen Sie sich bitte einmal, ob der Kauf von Dingen Sie anhaltend glücklich macht. Wenn Sie mit Ja antworten, darf die Frage erlaubt sein, ob nicht ein gemeinsamer Spaziergang, ein erwidertes Lächeln, eine gute Unterhaltung, … Ihnen einiges wert sind? Und diese Erlebnisse sind nicht käuflich zu erwerben! 😉

Und schon wieder ein neues Jahr: 2019

2018 war ein gutes Jahr, zumindest, was den Zustrom von Reparaturwünschen und der größtenteils erfolgreich verlaufenen Reparaturen angeht. Wir konnten uns über keine Dürre beklagen 😉 Und wir freuen uns, immer wieder interessante Geräte und Dinge gebracht zu bekommen, auch oft genug Sachen, deren Funktion auf den ersten Blick garnicht ersichtlich sind. Kleines und Großes, Spielzeug und Arbeitsgeräte, für den Garten, fürs Wohnzimmer, relative junge Sachen oder auch schon ganz alt, aber auf jeden Fall geliebt. Für 2019 gilt wieder das Motto, kommen und unter Anleitung selber reparieren, auf dass Schätze und Benötigtes weiter benutzt werden können und nicht unnötig auf dem Müll landen. Alles, was dort nicht hinkommt, spart Ressourcen für die Zukunft und bildet damit eine Grundlage für eine nachhaltige Wirtschaft im Interesse der späteren Generationen. Also: vielen Dank für Ihr Engagement in dieser Richtung!

Im Oktober

war es etwas gemütlicher, es sind nicht ganz so viele Geräte zu reparieren gewesen. Die erste Lichterkette tauchte auf, der Advent nähert sich also 😉 Manche Reparaturen gingen relativ schnell vor sich, so manches Schätzchen wurde jedoch auch zum Gedulds”spiel”. Aber bei einer Stereoanlage, die schon knapp 40 Jahre “jung” ist, da gibt ein Reparateur nicht so einfach auf, auch wenn die Stunden nur so vorbeiziehen. Erfreulicherweise können sich die wartenden Gäste die Zeit mit Kaffee & Kuchen verkürzen. Nicht umsonst heißt es ReparaturCafé. Und der goldene Oktober hat sein Bestes dazu gegeben. Rundum ein entspannter Nachmittag mit netten Gästen und motivierten Reparateuren.

Am 11. August war es zwar draußen wieder angenehm,

aber im ReparaturCafé ging es “heiß” her. Viele, viele Anmeldungen und dementsprechend mussten leider viele Besucher erst eine Weile warten, bis es dann mit der Reparatur losging. Wir freuen uns sehr über Ihr Vertrauen. Und über jedes Gerät, was repariert werden kann und dass damit vermieden wird, etwas in den Müll zu werfen, was mit ein wenig Aufwand auch wieder seinen Dienst versehen kann. Meistens hat man so ein Schätzchen lieb gewonnen und weiß genau, wie es bedient wird. Neue Geräte zicken erst einmal rum 😉

Auch im April kam keine Langeweile auf:

39 Geräte standen auf der Liste. Unter anderem ein Wecker, der nicht (mehr) weckt 😉 Und auch ein LED-Stripe, mit dem man lustige Sachen machen kann:

LED Stripe

Falls sich jemand für die Technik dahinter interessiert, der Strip heißt Blinkytape und kann mit einem PC/Notebook so programmiert werden, dass eine Laufschrift produziert wird. Bewegt man den Strip, kann die “Persistence of View” (POV), also die Trägheit des Auges ausgenutzt werden, um z.B. Uhrzeiten, Weltkugeln etc. darstellen zu lassen. In diesem Fall ist es aber POC, Persistence of Camera. 😉

Vielen Dank an den Besitzer des Strips für die gelungene Fotografie (sein Dankeschön an den Reparateur Hartmut Lorke).

Schwups,

und schon ist der März-Termin vergangen. Jetzt kommt erst einmal der Osterbraten (ist der Grill heile?) und dann sehen wir uns am 14. April gut gesättigt wieder. Aber lasst noch Platz für das Stück Kuchen im Reparaturcafé. 😉

Der Februar war …

… ruhiger als der Januar, aber es gab auch am 10. Februar genug zu tun. Es waren 27 Gäste vor Ort, die 34 Geräte am Start hatten. 18 davon wurden definitiv repariert. Manche Reparaturen benötigen noch Ersatzteile, und  die Gäste kommen dann zu einem späteren Termin wieder.

Wow, das Jahr fing ja gut an!

Am 13. Januar 2018 war das ReparaturCafé gut gefüllt. Es hatten sich zahlreiche Leute angemeldet und  über 60 Reparaturwünsche kamen auf die Liste. Da die Liste schon so lang war, mussten einige sogar auf den Februar vertröstet werden. Das tut uns leid, aber mit so viel Andrang waren wir einfach mehr als ausgelastet. Toll, dass alle Besucher geduldig warteten, bis ihr Gerät aufgerufen wurde. Die Zeit war hoffentlich mit Kaffe & Kuchen und Gesprächen dann doch kurzweilig.

Von Stehlampe, Toaster, Stereoanlage, Plattenspieler usw. war wieder viel zu reparieren. Gut 30 Reparaturen waren erfolgreich , also gut die Hälfte.

Ein großes Danke an die in großer Zahl gekommenen Reparateure, die im ReparaturCafé ehrenamtlich ihre freie Zeit verbringen, um ihre Kenntnisse hilfreich anzuwenden. Und bei sovielen Reparaturen im vollen Haus ist das sicher garnicht so einfach.

Prima ist, dass sich viele Menschen vorher mit ihrem Gerät angemeldet haben. Auch wenn wir den Ansturm so nicht vorhergesehen haben. Leider ist es uns organisatorisch nicht möglich, eine Reihenfolge festzulegen. Unter anderem deswegen, weil jeder Reparateur sein “Spezialgebiet” hat und man nicht weiß, wie lange eine Reparatur dauert und er/sie wieder frei ist. Daher gibt es keine Reihenfolge “Früh angemeldet, früh dran”. Aber wir brauchen die Anmeldungen, um die Anzahl der benötigten Reparateure bzw. welche Reparaturen anstehen, einigermaßen planen zu können.

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